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- 700 Jahre alte Stiftung, verwaltet Vermögen wohlhabender Protestanten, die Verwaltung obliegt seit Jahrzehnten der Stadt Regensburg. Im Stiftungsrat sind Stadträt*innen und Vertreter*innen der evangelischen Gemeinde
- 2013 wurde die Schließung des Krankenhauses beschlossen, Begründung: Sanierungskosten bis zu 30 Mio. Euro, 2017 erfolgte die endgültige Schließung
- Aktuell steht das ehemalige Krankenhaus zu großen Teilen leer, nur die Regierung der Oberpfalz und Teile der Stiftungsverwaltung sind Mieter
- Vorschläge für kulturelle/soziale Nutzung wurden ignoriert, gleichzeitig hunderttausende Euro für erfolglose Planungskonzepte verschwendet
- Die Sanierungskosten belaufen sich inzwischen auf über 50 Mio. Euro (statt 30 Mio.); die Stiftung muss in den nächsten Jahren 13 Mio. Euro in Immobilienbestand investieren und ist damit in einen finanzielle Schieflage geraten.
- Die Jahresabschlüsse der Stiftung wurden bis 2023 öffentlich im Stadtrat verhandelt.
- Seit 2023 sind die Stiftungsfinanzen nicht mehr öffentlich wie zuvor. Die Begründung: Die EWR sei eine „eigenständige juristische Person öffentlichen Rechts“ und damit gelte der kommunale Öffentlichkeitsgrundsatz nicht.